Der FC Pfäfflingen wurde im Januar 1979 im Gasthaus Götz in Pfäfflingen gegründet, wobei sich alle an diesem Abend anwesenden 56 Fußballfans als Mitglieder eintrugen. Die ersten sportlichen Erfolge wurden im kleinen, aber sehr idyllisch gelegenen, „Mauchstadion“ gefeiert, der kleine Sportplatz war von den Männern der ersten Stunde für den Spielbetrieb so gut wie möglich vorbereitet worden. Das Spielfeld hatte mit 45 x 90 Metern gerade noch die Mindestmaße für einen Fußballplatz. Zum Training wurde der Sportplatz am Dürrenzimmerner Gemeindezentrum hergerichtet und auch mit einer Flutlichtanlage ausgestattet.

1979/1980 stieg der FCP in den Spielbetrieb ein und dies neben erster und zweiter Herren-
Mannschaft gleich auch mit einer A-Jugend und einem Damenteam. Die Frauenfußballer-innen waren dann auch lange Jahre ein erstes Aushängeschild des Vereins und trugen dort wesentlich zur Geselligkeit bei. 1997 mussten die Damen allerdings wegen Spielerinnen-
mangels den Betrieb einstellen. In der Zwischenzeit waren weitere Jugendmannschaften gefolgt, so 1980/1981 eine C-, 1984/1985 eine E-, 1986/1987 eine D7- und 1989/1990 zur Abrundung des Ganzen eine F-Jugend.

Das kleine „Mauchstadion“ war darum bald nicht mehr ausreichend für den gesamten Spielbetrieb. Nach langen Verhandlungen legten die Pfüfflinger dann 1988 am „Wechinger Weg“ ein zwischenzeitliches Sportplatz-Provisorium auf einer gepachteten Wiese an. Umgezogen und geduscht wurde immer noch in der alten Schule in der Dorfmitte. Dieser Platz hatte zumindest richte Ausmaße, aber schon zu diesem Zeitpunkt fasste die damalige Vorstandschaft weitere Planungen ins Auge. Denn alle waren sich einig – daß man zum Überleben unbedingt ein eigenes Sportheim brauche.

Schon früh wurde auch erkannt, dass es immer schwieriger werden würde, alle Mann-
Schaften aus dem kleinen Dorf mit Spielern zu besetzen und deshalb stellte mann die Weichen für die Zukunft. Nachdem man 1992 die Bürger der Nachbargemeinde Dürrenzimmern befragt hatte, war mann sich schnell einig, den Vereinsnamen zu ändern. Dies wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen und mit der neuen Bezeichnung FC Pfäfflingen/Dürrenzimmern waren beide Orte im Vereinsnamen integriert. Erst später wurde vielen klar, dass dieser Schritt der wichtigste überhaupt in der Vereins- geschichte war.

Die Planungen der neuen Sportanlage konnten nun weiter gehen und nach vielen Gesprächen wurde endlich ein geeignetes Grundstück an der Bundesstraße zwischen beiden Dörfern gefunden. Nachdem auch die Finanzierung auf sicheren Beinen stand, begann man im September 1994 mit dem Neubau eines Hauptspielfeldes und eines Kleinfeldes. Im März 1995 kam der Startschuß für das neue Sport- und Schützenheim samt Geräteschuppen sowie eigener Wasserversorgung über einen tiefen Brunnen. Nach vielen freiwilligen Arbeits- stunden konnte schon ein Jahr später das gemeinsame Domizil feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Im August 1996 war dann auch der Sportplatz fertig und wurde im Rahmen des Pokalturniers eingeweiht. Damit stellten sich bald auch die sportlichen Erfolge bei Schützen wie auch den FCPD-Kickern ein.

Zunächst hatte der FC Pfäfflingen nämlich wie viele Neulinge Lehrgeld bezahlen müssen. 1980/1981 reichte es unter den zehn Vereinen der geteilten C-Klasse Nord I nur zu einem vorletzten Rang mit acht Punkten vor Balgheim. 1984/1985 lag man unter 14 Vereinen der
C-Klasse Nord I auf Rang neun mit 22:30 Punkten. Ein Jahr darauf reichte es mit 16:36 gerade noch zum drittletzten Platz vor Herblingen/Hochaltingen und Lehmingen. 1986/1987 fiel man hinter Herblingen nur noch mit neuen Punkten ganz nach hinten. Zum vorletzten Rang reichte es wieder ein Jahr später in einer Sechzehner-Liga mit 15 Punkten vor Lehmingen und 1988/1989 gab es einen guten sechsten Rang in einer Zehner-Liga mit 15:21 Punkten. Trotz wieder folgender Vierzehner-Klasse reichte es in der anschließenden Saison zu einem siebten Rang mit erstmals positivem Punktekonto, während es 1990/1991 wieder einen Rückschritt auf Platz elf von 15 Teams gab. In der folgenden Runde musste der FC knapp gar wieder mit dem letzten C-Klassen-Platz vorlieb nehmen, hinter Hohenaltheim und Utzwingen. Als FCPD ging es allerdings wieder aufwärts und 1992/1993 lag man mit ausgeglichenem Punktekonto genau in der Mitter der Sechzehner-Klasse. Ein Jahr danach gab es den neunten Rang mit 29:31 Zählern und es folgte die Umstellung auf die Drei-Punkte-
Zählung. Dies brachte den FCPD 1995/1996 endgültig nach oben, denn mehr als 56 Punkte hatten nur die Aufsteiger Großsorheim, Wallerstein und Deiningen.

1996/1997 reichte es endlich zum ersten Meistertitel, wobei 70 Punkte und 13 Zähler vor Hausen/Schopflohe Rekord bedeuteten. Der FCPD stieg in die damalige B-Klasse auf. Auch dort gab es hinter Alerheim, Wallerstein und Megesheim sofort einen hervorragenden vierten Rang. Dieser wurde in der 1998/1999 eingeführten Kreisklasse noch gesteigert und man lag mit 52 Punkten nur noch hinter dem TSV Nördlingen II und dem SV Holzkirchen. Schließlich folgte zum Jahrtausendwechsel auch dort die Meisterschaft und der ehemals kleine FCPD stand zum ersten Mal sogar in der Kreisliga. Die hohe Klasse konnten die Pfäfflinger und Dürrenzimmerer im ersten Anlauf aber nicht halten und sie mussten 2001 noch einmal für eine Saison den Weg zurück in die Kreisklasse antreten. Den Schönheitsfehler korrigierten die Spieler allerdings sofort wieder, denn mit einem zweiten Rang und über die Relegationsspiele erreichte man sofort wieder die Kreisliga. Nach acht Jahren Kreisliga gelang der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, denn über die Relegation schaffte man als Vizemeister 2009 den Aufstieg in die Bezirksliga Seither spiel der FCPD in dieser Fußballklasse.  Erfreulich 2007 auch das gute Abschneiden im Toto-Pokal, als man in der 7. Runde erst am Bezirksoberligisten FC Gundelfingen scheiterte. In den letzten Jahren zeigten Spieler wie Maletzke, Wiedemann, Feldmeier, Hänlein, Vescera oder Ott ihre Stärken zudem auch in der Halle und wurden 2004 erstmals Stadtmeister und Kreismeister. 2006 folgte die Kreis-Vizemeisterschaft.

Erfreulich 2007 auch das gute Abschneiden im Toto-Pokal, als man in der 7. Runde erst am Bezirks-oberligisten FC Gundelfingen scheiterte. In den letzten Jahren zeigten Spieler wie Maletzke, Wiedemann, Feldmeier, Hänlein, Vecera oder Ott ihre Stärken zudem auch in der Halle und wurden 2004 erstmals Stadtmeister und Kreismeister. 2006 folgte die Kreis-Vizemeisterschaft

Die Gründung eines Fördervereins im Jahre 2001 stellte auch die Finanzen auf gesunde Beine um das Bestehen und die Weiterentwicklung des Vereins zu stärken. Im Sponsorenclub werden die Sponsoren des Vereins betreut und alle Aktivitäten koordiniert. Zahlreiche weitere Aktionen werden sowohl für Aktive als auch für Passive Mitglieder organisiert und durchgeführt.

Eine weitere Weichenstellung war die Gründung einer Spielgemeinschaft im Jugendbereich mit Nachbar SpVgg Löpsingen für die D-/C-/B- und A-Jugend. Seit einiger Zeit arbeitet man auch mit der SpVgg Deiningen zusammen, um optimale Voraussetzungen für die Jugendmannschaften zu bieten.

Stand : September 2008

Aktualisiert ( Mittwoch, 27. Januar 2010 um 19:56 Uhr )